Hej from København

in cities, travel  •  28/03/2019

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich Anfang März endlich meine letzte Klausur für dieses Semester geschrieben habe, standen endlich die Semesterferien auf dem Plan, die natürlich auch für einige Reisen genutzt werden sollten. So ging es für mich Mitte des Monats zum ersten Mal nach Kopenhagen und ich habe mich sofort in die dänische Hauptstadt verliebt. Was man meiner Meinung nach unbedingt sehen sollte und wo es das beste Essen gibt, verrate ich euch jetzt.

Kopenhagens Sehenswürdigkeiten

Was mir an Kopenhagen besonders gut gefallen hat, ist, dass man alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen kann. So kann man sich auf jeden Fall das Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel sparen und entdeckt noch viel mehr von der Stadt.

Nyhavn

Ich glaube, wenn man an Kopenhagen denkt, hat man das Bild von den bunten Giebelhäusern am Hafen im Kopf. Mir hat es dort auch mit am besten gefallen, denn rund um den Hafen gibt es viele Restaurants und Cafés. Außerdem gehen von hier ein paar Linienboote ab, mit denen man eine Hafenrundfahrt unternehmen kann. Wir haben uns für eine einstündige Hafenrundfahrt (ca. 85 DKK) entschieden und das hat auch vollkommen gereicht. Hier fährt man unter anderem auch die kleine Meerjungfrau an, die schon vom Wasser nicht wirklich spektakulär wirkt, aber trotzdem ein Must See ist.

Schlösser

In Kopenhagen gibt es einige Schlösser zu entdecken. So waren wir zum Beispiel zuerst am Schloss Rosenborg, das vor allem durch die schöne Parkanlage besticht. Von hier aus gelangt man auch super einfach zum botanischen Garten Kopenhagens, welchen wir uns allerdings nicht genauer betrachtet haben. Am Schloss Rosenborg findet übrigens auch täglich um 11:30 Uhr die Wachablösung statt, die dann durch die City zieht, um um 12:00 Uhr am Schloss Amalienborg zu sein. Ich glaube dieses Schloss hat mir auch mit am besten gefallen, denn es liegt fast unmittelbar am Wasser und ist das Wohnhaus der Königin und des Kronprinzen.

Rosenborg Slot
Botanischer Garten in der Nähe von Rosenborg Slot
Amalienborg Slot

Als drittes Schloss haben wir uns noch Schloss Christiansborg angeschaut, welches heute das Parlament beherbergt. Hier kann ich euch den Aussichtsturm empfehlen, denn dieser ist kostenlos und man hat einen tolle Rundumsicht über die Stadt.

Marmorkirken

Neben den Schlössern hat Kopenhagen auch einige Kirchen zu bieten. Hier hat es mir vor allem die Marmorkirken angetan, die in unmittelbarer Nähe zu Schloss Amalienborg liegt und sehr an den Petersdom in Rom bzw. auch an die St. Paul’s Cathedral in London erinnert. Der Eintritt in die Kirche ist übrigens kostentlos. In den Sommermonaten kann man wohl auch die 80m hohe Kuppel besteigen, wo man bestimmt auch einen tollen Ausblick auf die Stadt hat.

Marmorkirken mit Amalienborg Slot im Vordergrund

Und sonst so?

Kopenhagen hat natürlich noch einiges mehr zu bieten. So haben wir uns zum Beispiel noch das Rathaus angeschaut, welches wirklich unglaublich schön ist und auch eine kleiner, aber feine öffentliche Bibliothek beherbergt. Unmittelbar in der Nähe liegt auch Tivoli, der älteste Freizeitpark der Welt, welcher im Winter allerdings nur für Veranstaltungen geöffnet ist. Außerdem sind wir noch zum Kastell, welches heute vom Militär genutzt wird, gelaufen. Was ich auch noch sehr schön fand, ist die neue königliche Bibliothek, Black Diamond genannt, die vor allem durch ihre Architektur besticht und direkt am Wasser liegt. Außerdem haben wir noch einen Ausflug in den Freistaat Christiana gemacht, was zwar etwas unheimlich, aber auch eine witzige Erfahrung war.

Radhusen
Black Diamond

Where to eat?

In Kopenhagen gibt es eine große Auswahl an Cafés und Restaurants, die richtig schön sind und zum verweilen einladen. Vor allem aber gibt es dort richtig guten Kaffee! Besonders gut finde ich übrigens, dass es fast überall so genannte „sharing tables“ gibt, wo gleich mehrere Personen Platz finden und man so auch mal mit anderen Reisenden und Einheimischen ins Gespräch kommt.

Frühstück

  • Far`s Dreng (Acai Bowl und Signature Dish (Avocado Brot mit Emmentaler)
  • The Union Kitchen (Brunch Plate mit verschiedenen Kleinigkeiten und den Signature Cappuccino)
  • The Bowl Market (kleine, aber feine Auswahl an Porridge und Smoothie/Acai Bowls)
Far’s Dreng
The Union Kitchen
The Bowl Market

Für zwischendurch

  • The American Pie Co. (herzhafte und süße Pies – Empfehlung: warm apple cinamon Pie)
  • Lagkagehuset (Zimtschnecken und Vanilla Cappucciono – hier gibt es übrigens 30% Studentenrabatt)
The Amercian Pie Co.

Mittag-/Abendessen

  • Mother (richtig gute Pizza!)
  • Cock’s & Cows (Burgerrestaurant mit Cocktailbar im Keller)

Was ihr sonst noch wissen solltet:

Ohne Kreditkarte kommt man in Kopenhagen nicht wirklich weit. Wir haben zwar im Voraus etwas Geld gewechselt, hatten aber eher unsere Mühe damit es los zu bekommen, denn in manchen Restaurants wird kein Bargeld angenommen.

Kopenhagen ist wie auch die anderen skandinavischen Länder sehr teuer. Da ist es nicht verwunderlich, wenn eine Pizza auf einmal 17 EUR kostet oder man für ca. 30 EUR frühstückt.

Oftmals sind die Toiletten sowohl für Männer und Frauen, was zu Beginn zwar etwas komisch ist, aber man gewöhnt sich schnell dran. Vor allem ist es aber auch oft so, dass das Waschbecken schon mit in der Kabine ist.

Insgesamt hat mir Kopenhagen richtig gut gefallen und es wird bestimmt nicht mein letzter Besuch in der dänischen Hauptstadt sein. Das nächste Mal würde ich aber glaub ich im Sommer hinfliegen, denn bei uns hat es in den 4 Tagen fast durchgängig geregnet.